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Symposium Höhenmedizin im Kührointhaus

Das Trainingszentrum der Bundespolizei auf Kühroint war Veranstaltungsort für das 5. Internationale Symposium für Höhenmedizin und Praxis. Das Symposium geht auf eine Initiative von Prof. Dr. med. Ulmer von der Universität Mainz und Sportmedizinern der Universität Lublijana zurück, und wurde heuer das fünfte Mal abgehalten. Referenten zum Symposium Höhenmedizin im Kührointhaus

Nachdem das Symposium in den Jahren zuvor je zweimal auf der Reiteralpe und in Slowenien stattfand, konnte der Leiter des Trainingszentrums, Erster Polizeihauptkommissar Thomas Lobensteiner, 60 hochrangige Wissenschaftler, Praktiker und Akteure aus den Bereichen Medizin, Sport, Physiologie, Militär, Bergrettung, Polizei und Bundespolizei begrüßen. 14 Nationen waren vertreten, auch Teilnehmer aus Japan und den Philippinen scheuten den weiten Weg nicht.

Bürgermeister Franz Rasp begrüßte als Vertreter der Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee den internationalen Teilnehmerkreis und bedankte sich bei den Organisatoren der Veranstaltung. Hochachtung wurde Franz Rasp auch dafür gezollt, dass er zur Begrüßung mit dem Rad auf die Kühroint fuhr.

Insgesamt standen 45 Einzelvorträge auf dem Veranstaltungsprogramm, die sich vorrangig mit neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen im breiten Spektrum der Höhenmedizin befassten. Vorträge zu den Themen Bergrettung, militärischer Einsatz in großen Höhen, Höhenbergsteigen und zum Umgang mit Wagnis und Risiko rundeten das Programm ab. Auch praktische Inhalte kamen nicht zu kurz. So konnten die Teilnehmer beispielsweise ihren Mut im Hochseilgarten des Trainingszentrums unter Beweis stellen.

Gerhard Holzinger, Vorsitzender des Europäischen Polizeibergführerverband, stellte dabei den Dienst der Polizeibergführer in Bund und im Land Bayern vor. Thomas Lobensteiner hielt einen Vortrag über das Risikoverhalten im Hochgebirge.

Gerhard Holzinger und Thomas Lobensteiner betonten dabei vor dem internationalen Publikum die gute Zusamenarbeit zwischen Bundes -und Landespolizei.

Eine besondere Herausforderung war für beide Referenten die Präsentation der Themen in englischer Sprache.

Ausrichter des Symposiums waren neben dem Mittendorf-Institut Berchtesgaden (Dr. med. Helmut Langhof) das Institut für Arbeits- und Sozialmedizin der Technischen Hochschule Aachen (Priv. Doz. Dr. med. Thomas Küpper) und das Trainingszentrum der Bundespolizei auf Kühroint.

Die Schirmherrschaft übernahm die Deutsche Gesellschaft für Reise-, Migrations- und Tourismusmedizin.

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass das Symposium nicht nur im wissenschaftlichen Spektrum eine Bereicherung war, sondern auch die Förderung der Kameradschaft und der Zusammenarbeit untereinander wesentliche positive Ergebnisse der Veranstaltung waren.

Das nächste Symposium findet in der polnischen Stadt Krakau statt.

Symposium Höhenmedizin im Kührointhaus

Bild 2: Der internationale Teilnehmerkreis mit Privatdozent Dr. med. Küpper von der Technischen Hochschule Aachen (liegend)

Bild 1: (oben) Gerhard Holzinger und Thomas Lobensteiner mit den Organisatoren Prof. Dr. Ulmer (1 vl) und Professor Dr. Küpper

Thomas Lobensteiner

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